Schiffswerft Bolle ein Unternehmen mit Tradition


 

„Gott mit uns seit 1861“

So steht es in Stein geschlagen an unserem Kontor. Die Schiffswerft Bolle wurde 1861 am Pareyer Verbindungskanal bei Derben gegründet – damals noch unter dem Namen „Schiffswerft Gebrüder Bolle“.

Die Lage der Werft erwies sich als günstig: die Schiffe konnten über den Elbe-Havel-Kanal aus Richtung Berlin sowie über die Elbe anreisen. Außerdem schützte die Pareyer Schleuse die Werft vor Wasserstandsschwankungen der nahe gelegenen Elbe.

Die Werft hatte schon immer ein gemischtes Produktionsprogramm: Sie übernahm Schiffsneubauten, -reparaturen und -umbauten. Zu dieser Zeit wurden überwiegend Motorgüterschiffe, aber auch Schiffe für den Fischfang im Schwarzen Meer gebaut.

Bis 1972 blieb die Werft im Privatbesitz der Familie Bolle – bis sie zwangsweise an die DDR verkauft werden musste und Teil eines VEBs wurde (Volkseigener Betrieb). 

 

1990 bis heute – Reprivatisierung und Innovation

Mit dem Ende der DDR ging die Werft im Jahr 1990 zurück in den Familienbesitz. Die folgende Umstrukturierung und Modernisierung knüpfte an die Tradition an und die Schiffswerft Bolle setzte Kurs für die erfolgreiche Zukunft. Seit der Reprivatisierung gingen mehr als 200 Schiffe vom Stapel.

Heute ist die Werft in 6. Generation und wird von Mario Bolle geleitet.